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Samsara – Food Sequence

ms – Heute sehen wir uns einmal das „Food“-Segment des Films „Samsara“ an. Der Clip soll uns die Augen für den Preis unserer Essgewohnheiten öffnen. Mit gewaltigen Bildern im Zeitraffer und berührender musikalischer Untermalung wird uns die gesamte Spannweite an Konsequenzen unserer Gier bewusst.

Damit habe ich ein großes Problem. Ich will mir nicht sagen lassen was ich zu essen habe. Der Produzent Mark Magidson hält uns wohl alle für kleine Kinder, die nicht wissen wo Fleisch herkommt. Natürlich wissen wir das und wir haben keine Lust, uns so von oben herab behandeln zu lassen, Mark Magidson!
Was mich noch mehr schockiert, ist die positive Resonanz des Publikums. „Der Film hat mir die Augen geöffnet!“ ist da ein häufige Reaktion. Was sind das für Menschen? Denken solche Leute etwa, dass die Hühner in ihrem bereits abbezahlten Eigenheim friedlich schlafen gehen und einfach nicht mehr aufwachen, bevor wir sie zu essen kriegen? Natürlich nicht! Die Tiere werden massenhaft gehalten und unwürdig geschlachtet, weil Fleisch sonst so teuer wäre, dass es sich der Durchschnitts-Zuschauer, der sich durch diesen Film erleuchtet sieht, nicht mehr leisten könnte. Warum braucht man so einen Film, um sich über sein Essen Gedanken zu machen? Schon alleine aufgrund der Notwendigkeit, diesen Film überhaupt zu drehen, bekommt er von mir die Note „Traurig, aber wahr.“.

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2 Gedanken zu “Samsara – Food Sequence

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