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HowToBasic – How To Get a Baby to Sleep

ms – Wieder einmal beehrt uns der Künstler „HowToBasic“ mit einem aufwendig produzierten Kurzfilm, der einzigartiger und tiefgehender nicht sein könnte! Welche verborgene Symbolik sich hinter dem vorliegenden Werk versteckt, werden wir jetzt einmal im Detail begutachten.

Bereits zum Einstieg konfrontiert uns der Regisseur mit einem Bild, das wohl so manchem Zuschauer nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen wird: An eine Leine gebunden zerrt der Protagonist sein Neugeborenes durch die Wohnung, um es dann unsanft in seiner Wiege zu betten. Angesichts dieser groben Behandlung bricht das Baby in Tränen aus. Durch Gewalt versucht der Vater, das Kind zum Schweigen zu bringen, was ihm jedoch nicht gelingt. Wütend schüttelt er das Baby und schleudert es in der Wiege hin und her. Selten habe ich so direkte und unzensierte Kritik am Umgang mit Kindern gesehen.
Um wenigstens geistig die Schikane des Vaters ertragen zu können, flüchtet sich das Baby in sexuelle Beziehungen mit Fremden. Auch vor Sodomie schreckt das Kleinkind nicht zurück, um die schwere des Alltags zu ertragen. Dabei hat anscheinend keiner der Sexpartner eine Ahnung, wie man ein Kondom verwendet, doch dennoch kommt es zum Akt. Angst vor Geschlechtskrankheiten scheint keiner der Teilnehmer dieses Liebesspiels zu haben. Gekonnt öffnet uns der Regisseur so die Augen für die mangelnde Sexualerziehung und immer frühere Sexualisierung unserer Kinder.
Der Schock der soeben gesehenen Bilder sitzt noch tief, doch der Regisseur lässt uns keine Zeit zum Atmen. Verzweifelt beschließt der Protagonist, seine Tochter zu töten, was er auf äußerst brutale Weise verrichtet, indem er das Kind bei lebendigem Leibe im Ofen backt. Der Vater scheint schließlich vollkommen den Verstand verloren zu haben und bettet die verbrannten Überreste seines Kindes. Offenbar geschockt von seiner eigenen Tat schlägt er mehrmals auf die verkohlte Leiche ein, doch das Babygeschrei in seinem Ohr wird einfach nicht leiser.
Die letzte Szene zeigt das tote Baby, wie es selbstständig aus der Wiege steigt, um sich für seinen eigenen Mord zu rächen. Der Film endet mit einem Cliffhanger.

In 3 Akten und einer Zusatzszene wird in diesem Film die grausige, unkaschierte Wahrheit der heutigen Kindererziehung gezeigt. Oft sind Eltern der Verantwortung, die ein Kind mit sich bringt, nicht gewachsen, und so kommt es aus der Verzweiflung heraus oft zu Kindesmisshandlung. Häufig hören wir in den Nachrichten davon, dass Eltern ihre Neugeborenen töten, weshalb wir bereits sehr abgestumpft sind. Zu dieser Abstumpfung sagt Regisseur HowToBasic entschieden „NEIN!“ und zeigt uns, wie kostbar das Leben unserer Kleinen ist. Dieses monumentale, nicht leicht zu genießende Werk bekommt von mir die Note „Das ist Kunst und jeder der das nicht versteht ist duhm!“.

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